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Bootsurlaub Bötchen fahren auf der MeckPom-Platte

Das üben wir dann nochmal,

Tachchen,

so das Bötchen haben wir nun übernommen und unsere Sachen so kurz vor dem Regen noch eingeladen. Sieht (noch) recht hübsch aus. Ne ganz Neue – hat erst 101 Stunden auf dem Buckel.

Nachdem wir uns nun häuslich eingerichtet haben und alles verstaut wurde, wurde uns das gute Stück übergeben und die wesentliche Dinge erklärt. Nachdem hier Sturmwarnung gegeben wurde, haben wir uns entschieden diese Nacht noch hier im Hafen zu bleiben. Hat den Vorteil, dass hier die erste Nacht keine Hafengebühren kostet.

Zur Belustigung und Entertainment des gesamten Hafens habe ich dann einen kleinen, ersten Ausflug mit dem Schiffchen gemacht. Scheiße sind die Häfen eng. Die Fischerhütte von gegenüber hätte fast ein Breitseite bekommen.

Aber erst einmal auf dem See ging es ganz gut. Die ganzen Manöver wie Wenden auf engen Raum und Aufstoppen waren fließend und sauber ausgeführt. War echt ein gutes Gefühl, trotz des Windes. Danach sollte dann das Manöver anlegen rückwärts erfolgen. Das führte dann zu einem echten Abenteuer. Die Besatzung der Boote am Steg haben schon die Bootshaken bereit gehalten und hatten echt Angst. Nach einiger Zeit haben dann einige Männer versucht mir zu sagen wie das geht. War ja theoretisch einfach – aber nicht bei Wind. Ich wusste nicht, dass ich ein Segelboot gebucht hatte. Trotz Bug- und Heckstrahlruder habe ich Lise nicht an den eigentlichen Steg gebracht.

Irgendwann hat mir dann einer gezeigt, dass gegenüber eine Steg mit 2 freien Liegeplätze frei ist. Prima Idee, da sollte ich doch locker rein kommen. Gut das „locker“ war dann nicht so ganz einfach. Ein Nachbar hatte die helle Panik in den Augen. Nur wegen seinem Bug, dass ich fast gerammt hätte. Aber ich hatte genügend Schub nach vorne gegeben um das noch abzuwenden. Danach haben wir mit viel Hilfe „Lise“ an den Liegeplatz gebracht und für die folgende stürmische Nacht vertaut. Natürlich mit Hilfe der Kollegen hier. Gut das man sich auf dem Wasser gegenseitig hilft. Brigitte war danach nervlich leicht angespannt. Meine Danksagung an die Helfer war natürlich sicher. Leider hatten wir kein Bier an Bord.

Was haben wir gelernt. Bötchen fahren bei Wind ist schwieriger als gedacht und ich bin immer noch viel zu schnell beim Anlegen. Aber ich habe ja noch 8 Tage Zeit zu lernen. Hoffentlich weiterhin ohne Schaden.

Das erste Mahl haben wir auch schon hinter uns. Zu einem Wein gab es Tomaten mit Pesto und ne Dose Ölmakrelen und Calamares. Mehr war nach der Anspannung nicht mehr machbar. Ansonsten ist „Lise“ zwar kein Riese, aber wir haben alles besser verstaut bekommen als gedacht und es ist recht gemütlich. Da für morgen früh noch Sturm angesagt ist, können wir dann noch etwas mehr einkaufen. Brauche wohl bei meinen Anlegemanöver künftig für die Helfer ein Fläschchen Bier. Also holen wir morgen noch 3 Kisten, das sollte reichen.

So nun werden wir noch etwas spazieren gehen und dann die erste Nacht an Bord verbringen. Bericht folgt.

Viele Grüße aus dem Norden

Brigitte und Frank

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Zwischenbericht

Das Frühstück heute Morgen war prima und nun warten wir auf Lise. Sie wird gerade für uns hübsch gemacht. Deswegen dürfen wir hier noch die Ruhe genießen bevor es ans Eingemachte geht.
Ist schon alles spannend, das erste Mal.
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Tach auch!

Hallo Freunde,

da wir dieses mal etwas anders Urlaub machen will ich mich nun auch mal als Blogger betätigen, damit ihr auf dem Laufenden seid. Natürlich freue ich mich über viele Verfolgte :-))

Nachdem ich mich nun einige Woche mit dem Projekt „Bootsführerschein“ auseinander gesetzt habe, haben wir uns mal ganz spontan ein kleines Bötchen für eine Woche gechartert. Fragt mich bitte noch nicht wie das Ding aussieht, bis dahin sind noch ein paar Stunden. Im Moment übe ich mich erst mal im Bloggen – gibt es dafür eigentlich auch ein deutsches Wort? Wenn ja, bitte um Info.

Gestern hatten wir eine entspannte Anreise und ein Traumwetter in Waren an der Müritz. Die Nacht haben wir im Hotel „Alte Warener Zeitung“ verbracht. Das Hotel ist ein altes Fachwerkhaus, charmant, sauber und ordentlich. Zudem in einer ruhigen Seitenstraße direkt im Zentrum. Nur empfehlenswert. Wie das Frühstück ist, kann ich noch nicht berichten. Es ist noch zu früh.

So nun geht es langsam auf die sieben Uhr zu und hier schon mal ein Bild von gestern Abend.

Müritz bei Waren

Nach dem Frühstücken werden wir noch einige Besorgungen machen und dann kommt der spannende Moment wo wir unser schwimmendes Heim mit Name „Lise“ übernehmen werden.

Die Marina liegt etwas außerhalb an einen kleinen See. Wir hatten uns das gestern schon mal angesehen. „Lise“ war noch nicht da. Schauen wir mal ob alles klappt.

Wenn alles Glatt geht werden wir heute Nachmittag von der Marina Eldenburg knapp 6 km in westliche Richtung zum Miribell Yachthafen auf dem Jabelscher See fahren und dort das erste mal anlegen.

Hoffen wir, dass alles klappt und ich einiges Neues berichten kann.

Liebe Grüße
Brigitte und Frank