Moin,
hier mein Bericht von dieser Nacht. Die Geräuschkulisse war schon recht spannend, das Wackeln hielt sich in Grenzen und das Plätschern der Wellen gegen die Bordwand waren gewöhnungsbedürftig. Aber ansonsten haben wir gut geschlafen.
Leider haben wir hier immer noch Windstärke 5. Dies wird sich bis heute Abend auch nicht ändern. So haben wir nach dem Einkaufen (Bier ganz wichtig) entschieden diese Nacht noch hier zu bleiben. D
as Fahren wäre nicht problematisch, aber das anlegen – das übe ich dann lieber noch mal, wenn weniger Wind da ist. Will ja nicht in jedem Hafen bekannt werden wie ein bunter Hund.
Also gönnen wir uns heute einen ruhigen Tag und werden dann morgen frühzeitig losfahren und den Plauer See ansteuern. Wenn es passt versuchen wir am Yachthafen „Alt Schwerin“ noch ein Plätzchen zu ergattern. Dort sagten unsere Nachbarn soll es ein tolles Fischrestaurant geben. das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Aber es kann auch sein, dass wir uns entscheiden und direkt über die Müritz Richtung Röbel fahren. Warten wir es ab, morgen wissen wir mehr.
Ansonsten erinnert mich das Ganze irgendwie an Camping. Man tingelt morgens in den Wasch- und Duschraum, macht sich dort fertig. Zum Duschen braucht man halt immer einen Euro, wenn man ihn vergisst, läuft man noch mal – oder hat Glück einen Euro geschenkt zu bekommen. Auch das steigert dann wieder den Bekanntheitsgrad.
Langweilig wird es auch nicht, zwischendurch kommt immer wieder ein Boot rein und man schaut zu wie es gehen kann und hilft, wenn es nicht ganz so gut klappt. Gerade bei Wind merkt man schon sehr die Erfahrung. Ansonsten nimmt man sich das Fernglas und schaut sich die Gegend an. Da es immer wieder regnet lohnt sich auch keine Radtour. Also tipper ich lieber ein paar Zeilen in mein Internettagebuch und hoffe, dass ihr beim lesen Spaß habt.
Bis bald
Brigitte und Frank



